Pressearchiv

Tanzender Kampfsportler

Tanzender Kampfsportler
Artikel vom:
11.07.2015
Quelle:
Dülmener Zeitung
Autor:
Marie-Kristin Kübber
Rubrik:
Sport in Dülmen

Artikel Inhalt

Tanzender Kampfsportler

Thomas Thiehoff ist sportlich sehr vielseitig interessiert

 

Von Marie-Kristin Kübber

 

DÜLMEN. Früher hat Thomas Thiehoff in verschiedene Sportarten reingeschnuppert. "Als junger Bursche wollte ich alles ausprobieren", erzählt er. Dazu gehörten Fußball, Volleyball oder auch Rudern. "Ich bin eigentlich schon immer der Sportlichste in der Familie gewesen", schmunzelt er etwas.

 

Heute hat sich der 52-Jährige dem Kampfsport, genauer gesagt dem Taekwondo, verschrieben.

 

Gebürtig kommt Thiehoff aus Haltern und ist vor 23 Jahren in die Stadt der Wildpferde gezogen. Fast genauso lange betreibt er nun den Kampfsport.
"Ich bin in Marl damals angefangen, in einer neu gegründeten Gruppe mit 15 Leuten", berichtet er. Danach ging es für ihn zum VfL Hüls.

 

"1977 fing alles mit acht Leuten in einer Doppelgarage an" Thomas Thiehoff

 

Mittlerweile ist der Sportler fester Bestandteil der Sportgemeinschaft für Taekwondo in Dülmen - seit fast 20 Jahren. "1977 fing alles mit acht Leuten in einer Doppelgarage an", blickt er auf die Geschichte des Vereins zurück. Heute zählt die SG knapp 50 Mitglieder. "Dabei bin ich der Zweitdienstälteste", erzählt Thiehoff. Viele Jahre hat er neben dem Training auch die Vorstandsarbeit als 1. Vorsitzender gemacht. "Zeitweise sogar komplett alleine", erinnert er sich. Jetzt widmet er sich ausschließlich dem Kampfsporttraining. Nebenbei hat Thomas Thiehoff unter anderem auch Thai Chi ausprobiert, gemeinsam mit seiner Frau. "Da konnte ich sie endlich mal zum Kampfsport animieren." Thai Chi übt er zwar aktuell nicht aus, dafür steht er einmal pro Woche auf dem Tanzparkett. "Ich gehe regelmäßig mit meiner Frau tanzen. Das ist eine schöne Geschichte", erzählt der Vater von vier erwachsenen Söhnen. Ob Discofox, Walzer oder Salsa - alle lateinamerikanischen und Standardtänze stehen dabei auf dem Programm.

 

Auch bei der SG Taekwondo blickt er über den Tellerrand hinaus. "Wir sind im Kreis von mehreren Kampfsportvereinen und gucken uns auch andere Kampfsportarten an", berichtet er. Das Besondere am Taekwondo sei für ihn die körperliche Fitness sowie Disziplin und Respekt. Außerdem "ist es gut für den Kopf" - zudem sei es für den Technischen Angestellten bei Evonik ein guter Ausgleich zum Job.

 

Neben Kampfsport zieht er in der Freizeit gerne mit dem Campingwagen los, fotografiert und kümmert sich um ein weiteres Hobby, den Garten.  "Dabei kann man super entspannen." Natürlich werde aber vor allem auch Familienpflege betrieben, damit keiner zu kurz kommt.

 

Dienstags steht der 52-Jährige in der Halle der PaulGerhardt-Schule und geht dem Taekwondo nach. Jeder, der Interesse hat, könne vorbeikommen. Das Kindertraining findet freitags in der Halle der Kardinal-von-Galen-Schule von 17.30 bis 19 Uhr statt. Zur gleichen Uhrzeit gibt es dienstags Training für alle. Natürlich ein Pflichttermin für Thomas Thiehoff, der sich vor vielen Jahren dem Kampfsport verschriebenhat.

 

DZ-Foto: Kübber ... Thomas Thiehoff (r.) nebt das Taekwondo als Ausgleich zum Job als Technischer Angestellter.

 

Zurück zur Übersicht